Es gibt Musikfirmen, für die ist das Wort „Krise“ ein Fremdwort. Die Sanctuary Group, Mutter der deutschen Firma Sanctuary Records, kann zum Beispiel ein weiteres Mal mit zweistelligen Zuwächsen glänzen. Die Briten beendeten ihr Geschäftsjahr am 30. September 2003 mit Umsätzen von 151,7 Mio. Pfund (219 Mio. Euro) – einem Plus von 28,5 Prozent. Das EBITDA wuchs um 20 Prozent auf nunmehr 24,5 Mio. Pfund (35,4 Mio. Euro), und der reine Vorsteuergewinn legte um 19,7 Prozent auf 17 Mio. Pfund (24,6 Mio. Euro) zu. Sanctuary-Chairman Andrew Taylor schreibt die positive Bilanz vor allem dem guten Ergebnis im Bereich Live Entertainment zu. Aufgrund des Booms im Konzertgeschäft sei das Unternehmen an rund 7000 Live Events beteiligt gewesen. Nicht zuletzt deshalb habe auch die Division Artists‘ Services ihren Umsatz um 75 Prozent auf 63,8 Mio. Pfund (92,2 Mio. Euro) gesteigert. Das Live-EBITDA stieg auf 4,5 Mio. Pfund (6,5 Mio. Euro) – ein Zuwachs um 60,7 Prozent. Taylor bedankte sich im Rahmen der Bilanzpräsentation bei allen Mitarbeitern weltweit. Sie hätten das Ergebnis mit Einsatz und Enthusiasmus erst möglich gemacht. „Wir sind einzigartig und wir wachsen weiter – gegen den Trend, der die meisten anderen Musikfirmen erfasst hat“, so Taylor.
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