Recorded & Publishing

Sanctuary rechnet noch länger mit roten Zahlen

Die Sanierung bei der britischen Sanctuary Music Group könnte länger dauern als geplant. Vor 2008 sei nicht mit einer Rückkehr zu schwarzen Zahlen zu rechnen, erklärte das Management nun.

Die Sanierung bei der britischen Sanctuary Music Group könnte länger dauern als geplant. Vor 2008 sei nicht mit einer Rückkehr zu schwarzen Zahlen zu rechnen, erklärte das Management nun.

In einem Trading Update wies CEO Frank Presland die Aktionäre darauf hin, dass speziell die Unternehmenssparte Recorded Music immer noch unter den schwierigen Marktbedingungen leide. Man werde weiter alle notwendigen Maßnahmen zur Stabilisierung des Tonträgergeschäfts verfolgen. Was das im Detail bedeutet, verriet Presland allerdings nicht. Die Bereiche Merchandising und Künstlermanagement liefen indes gut und den Erwartungen entsprechend, ließ das Unternehmen wissen.

Dass das Erreichen der Profitabilität noch länger auf sich warten lässt, lässt sich eigentlich nur auf Verzögerungen beim Verkauf unrentabler Abteilungen zurückführen. Seit Monaten schon will sich Sanctuary von seinem 49-prozentigen Anteil am Label Rough Trade trennen. Zur Jahresmitte wird zudem die US-Niederlassung massiv eingedampft. Die Nachrichten aus der Sanctuary-Chefetage schickten die Aktien um über vier Prozent nach unten. Am 25. April schloss das Papier mit 10,75 Pence.

Mehr zum Thema