Recorded & Publishing

Sanctuary plant Treffen mit Mama-Management

Die Spitze der Sanctuary Group signalisiert Gesprächsbereitschaft mit der Mama Group, die eine Übernahme des Unternehmens ins Auge gefasst hat.

Die Spitze der Sanctuary Group signalisiert Gesprächsbereitschaft mit der Mama Group, die eine Übernahme des Unternehmens ins Auge gefasst hat. Allerdings scheint es für Sanctuary dabei in erster Linie darum zu gehen, ein feindliches Angebot zu verhindern. Unternehmensnahe Kreise halten eine Annahme der Mama-Offerte durch Sanctuary dagegen für unwahrscheinlich.

Nach Angaben Sanctuarys sei die Prüfung der Offerte noch in einem sehr frühen Stadium, dennoch sei man bereit, sich mit den Vertretern Mamas zusammenzusetzen. Ein möglicher Termin soll allerdings erst nach der Bekanntgabe der Sanctuary-Zwischenbilanz für die sechs Monate bis Ende März 2006 abgestimmt werden. Das Management will seine Zahlen am 26. Juli präsentieren.

Bislang plant Mama, die Managementfirma hinter Acts wie den Kaiser Chiefs oder Franz Ferdinand und Betreiber der Channelfly-Spielstätten, die Übernahme Sanctuarys mit eigenen Aktien zu finanzieren. Allerdings wolle man sich auch eine Bar-Offerte offen halten, war zu hören. Einige institutionelle Sanctuary-Anteilseigner könnten dem Vernehmen nach ein Angebot in bar zum Ausstieg aus ihrem Engagement bei dem zuletzt in finanzielle und personelle Turbulenzen geratenen Unternehmen nutzen.

Mehr zum Thema