Der Vorstand der Sanctuary Group hat ein erstes Übernahmeangebot der Managementfirma Mama Group zurückgewiesen. Die Offerte des kleineren Mitbewerbers sei nicht im Interesse der Aktionäre, erklärte Sanctuary nach einem Treffen mit Vertretern von Mama. Man habe die Gespräche abgebrochen und gehe weiter von einer erfolgreichen Zukunft als eigenständiges Unternehmen aus.
Die Mama Group hingegen hält sich nun die Option einer feindlichen Übernahme offen. Nach dem Korb, den man sich eingehandelt hatte, werde man sich vorbehalten, den Sanctuary-Aktionären auch ohne Empfehlung des Vorstands ein Kaufangebot für ihre Anteilsscheine zu unterbreiten. Die Sanctuary-Spitze habe die Offerte von Mama „nur oberflächlich geprüft“. Über die finanziellen Details des vorgeschlagenen Deals drang bislang nichts an die Öffentlichkeit.





