Die britische Sanctuary Group hat am gestrigen 20. Dezember zwei außerordentliche Sitzungen abgehalten. Dort erläuterte der Vorstand des krisengebeutelten Unternehmens, welche Schritte gegen die Finanzprobleme eingeleitet wurden und diskutierte die aktuellen Maßnahmen mit den Shareholdern. Neue Beschlüsse wurden während der beiden Meetings jedoch nicht verabschiedet.
Der Vorstand wurde allerdings authorisiert, das laufende Geschäft durch weitere Kredite und Maßnahmen abzusichern und entsprechende Verlängerungen für die laufenden Kredite zu erwirken, solange der Gesamtbetrag von 490 Mio. Pfund dabei nicht überschritten wird. Außerdem muss der Vorstand die in Artikel 114.1 der Unternehmensrichtlinie vereinbarten Grenzen berücksichtigen. Diese Vereinbarung ist jedoch nur bis zur nächsten Jahreshauptversammlung gültig.
Im Vorfeld der beiden Meetings hatten britische Medien darüber spekuliert, dass das Unternehmen über eine durch Evolution Securities platzierte Anleihe bzw. eine Finanzierungsrunde in Höhe von 100 bis 130 Mio. Pfund – umgerechnet rund 150 bis 190 Mio. Euro – seine Finanzprobleme angehen wolle.





