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Samsung will Loveparade 2005 ermöglichen

Der Elektronik-Konzern Samsung ist laut Loveparade-Vater Dr. Motte bereit, den Techno-Umzug im kommenden Jahr zu unterstützen. Derweil steht das Programm für die diesjährige Alternativ-Demonstration „Fight The Power“.

Der Elektronik-Konzern Samsung ist laut Loveparade-Vater Dr. Motte bereit, den Techno-Umzug im kommenden Jahr zu unterstützen. „Die Loveparade findet 2005 definitiv wieder statt. Wir haben einen Sponsor gefunden“, erklärte Dr. Motte in der „Bild“-Zeitung. Und ein Sprecher von Samsung teilte mit: „Schon in diesem Jahr waren wir im Gespräch, die Loveparade zu retten, aber am Ende lief uns die Zeit davon.“ Für 2005 seien jedoch „alle Optionen offen, demnächst haben wir Gespräche mit allen Beteiligten, auch mit der Stadt“. Mit dieser Unterstützung im Rücken können die Demonstranten der Aktion „Fight The Power“ frohgemut am 10. Juli, dem ursprünglichen Loveparade-Samstag, durch Berlin ziehen. Denn eine ihrer Forderungen, die Rückkehr der Loveparade nach Berlin, hätte sich damit bereits erfüllt. Das musikalische Programm von „Fight The Power“ bilden u.a. DJs wie Blake Baxter, Ellen Allien, Hardy Hard, Lexy, Monika Kruse, Paul van Dyk, Rush, Sascha Funke, Tobi Neumann und WestBam, während Tom Novy, Dr. Motte, Bushido, Prof. Ronald Hitzler von der Uni Dortmund und die „Fight The Power“-Initiatoren Bob Shahrestani und Boris Eichler von der Event-Agentur Partysan den rhetorischen Teil übernehmen. Und auch andere liebgewonnene Loveparade-Rituale finden statt: Nach dem Umzug veranstaltet die Mayday GmbH die traditionelle Electric-Kingdom-Party in der Columbiahalle, wo u.a. wieder WestBam und Moguai auflegen. Noch nicht genehmigt ist indes der Music Day, mit dem Gründer Kay Neumann am Paradensamstag auf der traditionellen Strecke vom Brandenburger Tor bis zur Siegessäule für die „Interessen von Musik-Kulturschaffenden“ demonstrieren will. Weil sein Ansinnen in erster Instanz mit der Begründung, eine kommerzielle Veranstaltung ausrichten zu wollen, abgelehnt wurde, hat Neumann nun eine Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht eingereicht.

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