Der Ulmer Softwarehersteller S.A.D. hat ein eigenes Tonträgerlabel mit dem Namen s.a.d. music gegründet. Auslöser für die Neugründung sei die gerichtliche Auseinandersetzung mit der Tonträgerbranche im vergangenen Jahr gewesen, teilen die Ulmer mit. Das Unternehmen entwickelt im Kerngeschäft Software, mit deren Hilfe etwa Kopierschutzmaßnahmen auf Tonträgern umgangen, oder Songs aus Onlinestreams herausgeschnitten werden können. „Mit der Musikindustrie als Partner konnten wir nicht an Lösungen arbeiten, jetzt machen wir das eben ohne sie,“ konstatiert S.A.D.-Unternehmenssprecher Robert Knapp. Am 16. Juli lädt S.A.D. zur Releaseparty, auf der das Label erstmals seine Künstler präsentieren will. Bis dahin sollen die Namen der drei ersten S.A.D.-Signings geheim bleiben. Nach Informationen von musikwoche hat S.A.D. bislang noch keinen Antrag auf Mitgliedschaft im Bundesverband Phono gestellt.
S.A.D. gründet eigenes Musiklabel
Der Ulmer Softwarehersteller S.A.D. hat ein eigenes Tonträgerlabel mit dem Namen s.a.d. music gegründet.





