Mehr als zwei Monate war es sehr still geworden um Rick Rubin. Doch nun erhielten die Gerüchte, die Produzentenlegende werde einen Top-Kreativjob bei Sony BMG annehmen, neuen Auftrieb. Rubin war in der vergangenen Woche als unangekündigter Gast bei internen Konzernmeetings in Las Vegas zugegen.
Seit Februar gab es Spekulationen, Rubin werde einen Labeljob bei Columbia Records übernehmen. Dazu passt, dass Sony BMG in den letzten Wochen A&R-Mitarbeiter bei Epic entlassen hatte. Insider vermuten daher, dass zumindest die A&R-Bereiche der beiden Sony-Labels bald zusammengelegt werden könnten. Die Leitung soll dann wohl Rubin übernehmen, der bereits einen Großteil seiner Mannschaft aufgestellt haben soll.
Angeblich werden dabei auch Mitarbeiter seiner Firma American Recordings zum Zug kommen. Wie dabei die Vertragssituation mit Warner Bros. Records geklärt werden soll, ist weiter unklar. American ist über einen Label- und Vertriebsdeal an Warner gebunden, Rubin ist zudem als Produzent für diverse Warner-Projekte tätig.






