Recorded & Publishing

Rough Trade: Wiederkehr einer Independent-Institution

Kaum ein Labelname steht seit Ende der 70er Jahre so exemplarisch für Independent-Musik wie Rough Trade. Nachdem die Firma Anfang der 90er Jahre Konkurs anmelden musste, startete Gründer Geoff Travis 2001 neu durch – und landete mit The Strokes in England auch gleich einen Top Ten-Hit.

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Obwohl die Rechte am Namen erst vor kurzem an ihn zurückgefallen sind, veröffentlicht Geoff Travis bereits seit knapp zwei Jahren auf den beiden Labels Tugboat und Rough Trade neue Alben vielversprechender Künstler und Bands. In den vergangenen Monaten sind einige Platten, darunter „Once We Were Trees“ von den Beachwood Sparks, „Moldy Peaches“ von den Moldy Peaches und „Bavarian Fruit Bread“ von Hope Sandoval, bereits in Deutschland erschienen. Rough Trade/Tugboat sind vor kurzem ein Joint Venture mit Sanctuary Records eingegangen.

Ein Großteil des Backkatalogs der beiden Labels wird nun am 18. Februar über Sanctuary in Deutschland offiziell veröffentlicht. Den Vertrieb übernimmt Zomba, hervorgegangen aus der deutschen Niederlassung von Rough Trade. Geoff Travis machte aus diesem Grund eine ausgedehnte Promotionreise durch Deutschland mit Interviews für Magazine wie den „Spiegel“, „Spex“, „Intro“, „WOM Journal“, „Rolling Stone“ sowie für den Deutschlandfunk und Viva Plus. Dem Handel werden für eine begrenzte Zeit spezielle Einführungskonditionen angeboten. Sanctuary unterstützt die Einführung des Katalogs zusätzlich mit Anzeigen in Zeitschriften wie „Spex“, „Visions“, „Rolling Stone“ und „Alert“. Für die kommenden Monate sind außerdem Labelabende in verschiedenen deutschen Großstädten geplant.