Am 13. März 2026 brachte James Blake über Good Boy Records und in weltweiter Zusammenarbeit mit der Virgin Music Group sein neues Album in den Handel. Hierzulande knüpften Curt Keplin und sein Team von Rough Trade EU ein durchaus außergewöhnliches Paket rund um die Veröffentlichung.
Interessent:innen, die das Album „Trying Times“ über Rough Trade erwarben, konnten Huckepack mit verschiedenen Vinyl- und CD-Konfigurationen Eintrittskarten für ein Konzert des britischen Künstlers am 17. März im Berliner Lido oder für ein DJ-Set Tags darauf im Prince Charles ordern – bei Bundle-Verkaufspreisen von bis zu 65 Euro waren beide Events ausverkauft. Das DJ-Set mit dem Künstler war dabei zunächst nur für rund eine Stunde geplant, schlussendlich legte er fast zweieinhalb Stunden auf.
Zahlen wollten die beteiligten Partner:innen zwar nicht nennen, aber angesichts einer Kapazität von rund 600 Personen im Lido und von bis zu 650 Menschen im Prince Charles dürften die von Rough Trade an die Charts-Ermittler von GfK Entertainment gemeldeten Verkäufe gut im vierstelligen Bereich gelegen haben. Ein Blick in die Trendcharts lässt vermuten, dass James Blake vor seinem ersten Top-10-Album in Deutschland steht, was für den Künstler eine Bestmarke in den Hitlisten hierzulande bedeuten würde.
Für das Album wurde das Marketing-Team der Virgin Music Group, in Deutschland unter der Leitung von Sophie Mathes, aktiviert, um die Kampagne umzusetzen. Die beiden Out-Stores waren dabei ein zentraler Teil der lokalen Kampagne.
Bei Rough Trade sieht Managing Director Curt Keplin die Aktion als ein erfolgreiches Beispiel für die Umsetzung des Credos der Firma, das auch in einer Verbindung vom Retail-Erlebnis mit begleitenden Events liegen soll. So kann das Rough-Trade-Team in den knapp zwei Jahren nach der Eröffnung im April 2024 bereits auf exklusive Album-Release-Veranstaltungen etablierter Acts außerhalb der eigenen Store-Räumlichkeiten verweisen, unter anderem mit Wolf Alice, Noga Erez, Wanda oder The Gossip.




