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Rote Halbjahreszahlen bei Universal Music

Universal Music hat im ersten Halbjahr 2003 einen operativen Verlust von 42 Millionen Euro erwirtschaftet.

Universal Music hat im ersten Halbjahr 2003 einen operativen Verlust von 42 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Vorjahr verzeichnete die Musiksparte von Vivendi Universal Gewinne von 169 Millionen Euro. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 25 Prozent von 2,873 auf 2,168 Milliarden Euro. Als Gründe für die schwächelnden Bilanzzahlen nannte der Konzern unter anderem Kosten für Restrukturierungsmaßnahmen, das Fehlen von Einnahmen aus der Veräußerung von Vermögenswerten sowie ein schwächerer Veröffentlichungsplan in der ersten Jahreshälfte 2003. Die größten Umsatzbringer waren 50 Cent, T.A.T.U. und Eminem. Für die zweite Jahreshälfte holft der Konzern auf eine Belebung der der Umsätze durch neue Alben von Top-Acts wie Bon Jovi, Sheryl Crow, Luciano Pavarotti und Ronan Keating. Auch von der geplanten Senkung des Handelsabgabepreises in den USA versprechen sich der Weltmarktführer im Musikbereich langfristig positive Impulse. Im Bilanzbericht erklärt der Konzern, die Veränderung in der Preisspolitik sei für die langfristige Gesundheit der Branche notwendig, auch wenn das neue System zunächst negative Auswirkungen auf die nächsten Geschäftszahlen haben könnte. Der Gesamtkonzern Vivendi Universal konnte seine Verluste trotz sinkender Umsätze im ersten Halbjahr drastisch reduzieren.

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