“Dieser Katalog repräsentiert mein Lebenswerk“, sagte Rod Stewart in einer Botschaft an die englischsprachige Branchenpresse. Zudem sei ihm „nach langer Zeit und sorgfältiger Prüfung“ überdeutlich klar geworden, dass „dies nicht das richtige Unternehmen ist, um meinen Songkatalog, meine Karriere oder mein Vermächtnis zu verwalten“. „Musicweek“, „Billboard“ und „Digital Music News“ griffen diese Abfuhr an Hipgnosis bis zum Mittag des 31. Mai 2023 auf, nicht aber „Music Business Worldwide“. Hipgnosis-Gründer Merck Mercuriadis wollte den Vorstoß des 78-Jährigen Künstlers nicht weiter kommentieren und berief sich dazu auf NDA-Verschwiegenheitsverpflichtungen.
Der auf den Kauf von Verlagsrechten spezialisierte Hipgnosis Songs Fund hatte bis Ende Dezember 2022 laut damaliger Zwischenbilanz 146 Kataloge mit zusammen 65.413 Songs zusammengetragen.
An der London Stock Exchange rangierten die unter dem Kürzel SONG gehandelten Papiere seit Dezember zumeist bei Kursen um die 85 Pence pro Aktie, fielen nur kurz unter die 80 Pence, kamen aber ebenfalls nur kurz über die Marke von 90 Pence. Im Anschluss an die Absage von Rod Stewart schlossen die Papiere am 30. Mai mit einem Wert von 80,7 Pence. Der Höchstwert der vergangenen 52 Wochen lag in Höhe von 118 Pence.





