Recorded & Publishing

Robbie verkauft sich teuer

Nachdem Popstar Robbie Williams am Montag seiner alten und neuen Plattenfirma EMI noch 53 Millionen Euro wert war, stieg sein Kurs jetzt auf mehr als das Doppelte: EMI zahlt dem Briten etwa 127 Millionen Euro.

Nachdem Popstar Robbie Williams , stieg sein Kurs jetzt auf mehr als das Doppelte: EMI soll dem Briten etwa 127 Millionen Euro für vier Alben zahlen. Dabei handelt es sich um den bislang teuersten britischen Plattenvertrag, und das, obwohl EMI-Chef Alain Levy nach den Querelen um Mariah Carey angekündigt hatte, dass die Zeit der großen Vorschüsse für den Konzern vorbei sei. Laut Presseberichten der BBC sicherte sich Williams zudem Rechte an seinem Backkatalog. Gleichzeitig soll sich die Plattenfirma verpflichtet haben, Williams‘ endlich den Durchbruch in den USA zu ermöglichen. Dafür will sich der Musikkonzern einen großen Anteil der Profite für Merchandising und Tourneen sichern. Nach Bekanntgabe des Deals schnellte der Aktienkurs der EMI in die Höhe. Nach britischen Branchenspekulationen, die weder der Star noch sein Sprecher kommentieren wollten, leistete sich EMI im Fall Williams einen Bieterwettstreit mit Sony. Ein britischer EMI-Mitarbeiter, der ungenannt bleiben wollte, meinte, im Konzern sei man erleichert über den neuen Vertrag. Allerdings sei es missverständlich, von einem 80-Millionen-Pfund-Deal zu sprechen: „Ich bezweifele sehr, dass wir Robbie Williams einen Scheck über diese Summe ausgestellt haben.“