Recorded & Publishing

Robbie scheitert auf hohem Niveau

„Escapology“, das neue Album von Robbie Williams, verkaufte in Großbritannien in der VÖ-Woche weniger Exemplare als seine beiden Vorgängeralben. EMI-Chef Alain Lévy verriet trotzdem eine Shipment-Zahl für Europa.

Nach Angaben von Alain Lévy, Chairman & CEO EMI Recorded Music, lieferte das Unternehmen zum VÖ-Termin europaweit 2,2 Millionen Exemplare von „Escapology“, dem neuen Album von Robbie Williams, an den Handel aus. Dieses Ergebnis habe sich mit den Erwartungen des Unternehmens gedeckt. In der VÖ-Woche erreichte das Album Doppel-Platin in Großbritannien und Deutschland, Platin in Österreich sowie Gold in Frankreich und Italien. Allerdings verfehlte der Star mit 264.000 verkauften CDs in Großbritannien die Absatzzahlen des „Swing“-Albums um 10,5 Prozent und die des „Sing“-Albums um 15,6 Prozent. Außerdem verpasste es Robbie, mit „Escapology“ eine neue britische Höchstmarke nach Verkaufszahlen in der VÖ-Woche für das Jahr 2002 zu setzen: Die hält weiterhin die Formation Coldplay mit 274.000 verkauften Exemplaren der CD „A Rush Of Blood To The Head“ – aber da es sich hierbei auch um ein EMI-Produkt handelt, dürfte Herr Lévy deshalb nicht allzu traurig sein.

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