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Rieger und Jahnke reanimieren Bizarre

Plänen der Veranstalter Peter Rieger und Karsten Jahnke zufolge, soll das renommierte Bizarre Festival zu neuem Leben erweckt werden: allerdings auf ungewohntem Terrain und zu einer ungewöhnlichen Jahreszeit.

Plänen der Veranstalter Peter Rieger und Karsten Jahnke zufolge soll das renommierte Bizarre Festival zu neuem Leben erweckt werden, allerdings auf ungewohntem Terrain und zu einer ungewöhnlichen Jahreszeit. Wie die Dortmunder „Ruhr Nachrichten“ melden findet das Bizarre Festival unter dem Motto „Bizarre Reloaded“ am 18. Februar 2006 in der Dortmunder Westfalenhalle statt. Etwa 15 Bands sollen das Bizarre wieder zu einem Pflichttermin im Festivalkalender machen. Das Line-up wird in den nächsten zwei Wochen bekannt gegeben. 20.000 Besucher werden erwartet. Der Ticketpreis soll bei etwa 40 Euro liegen.

Der für Festivals eher untypische Zeitpunkt ist auf den engen Terminplan im Sommer zurückzuführen: „Zu etablierten Veranstaltungen wie Rock am Ring oder Hurricane in Konkurrenz zu gehen, macht wenig Sinn“, äußert sich Klaus-Peter Matziol vom Veranstalter Peter Rieger gegenüber der Zeitung.

„Wir haben zunächst zwei Bühnen in den Hallen 1 und 3A geplant“, erklärt Matziol. Sofern der Testballon in der kalten Jahreszeit nicht platzt, sei eine Ausdehnung „auf zwei, vielleicht drei Tage“ durchaus denkbar – sogar mit Übernachtungsmöglichkeiten für die Besucher.

Das Kultfestival Bizarre wurde nach einer Insolvenz der Veranstalter Concert Cooperation Bonn 2002 von FKP Scorpio und Peter Rieger übernommen. Aufgrund von Streitigkeiten wurde das Festival zunächst unter dem Namen Terremoto installiert.

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