Im Rechtsstreit zwischen der US-Musikindustrie und Napster gesteht Richterin Marilyn Hall Patel der Tauschbörse zu, neue Beweismittel zu eventuellen Kartellabsprachen seitens der Plattenfirmen vorzulegen. Napster wirft den Firmen vor, ihre Urheberrechte zu missbrauchen, um damit eine marktbeherrschende Stellung im Bereich der Online-Musikdienste zu erlangen. Die Richterin teilte den Prozeßbeteiligten nun schriftlich mit, dass diesbezüglich ein begründeter Verdacht bestehe, der weitere Untersuchungen wert sei. „Wenn Napster Recht hat, waren die Klagen der Musikindustrie der Versuch, den digitalen Vertrieb von Musik nahezu zu monopolisieren,“ so Hall Patel. Könne Napster nachweisen, dass die Labels illegale Absprachen getroffen haben, könnte dies eventuell die Klagen außer Kraft setzen. Hall Patel setzte für den 27. März eine Gerichtssitzung an, auf der die vorgelegten Beweise verhandelt werden sollen.
Richterin gewährt Napster Aufschub
Im Rechtsstreit zwischen der US-Musikindustrie und Napster gesteht Richterin Marilyn Hall Patel der Tauschbörse zu, neue Beweismittel zu eventuellen Kartellabsprachen seitens der Plattenfirmen vorzulegen.






