Recorded & Publishing

RIAA will den US-Senat beruhigen

In einem Brief an den US-Senator Norm Coleman hat die RIAA erklärt, nur diejenigen Internetnutzer zu verklagen, die in „substanziellem Umfang“ illegal Musikfiles getauscht haben.

In einem Brief an den Senator Norm Coleman hat die RIAA erklärt, nur diejenigen Internetnutzer zu verklagen, die in „substanziellem Umfang“ illegal Musikfiles getauscht haben. Coleman leitet ein Untersuchungskomitee, das der US-Senat einberufen hat, um Klagen von Internetprovidern über die Abmahnwelle der RIAA nachzugehen. Der Tonträgerverband erklärt in dem Brief explizit, dass er „in keinster Weise diejenigen Internetnutzer im Visier hat, die nur minimal Songs tauschen“. Wie die RIAA diese Grenze festlegt, verrät das Schreiben allerdings nicht. Wie jetzt bekannt wurde, hat die RIAA zwischen dem 25. Juni und dem 8. August ingesamt 1075 gerichtliche Vorladungen verschickt, die ersten Prozesse werden bereits Ende August erwartet. Senator Coleman hatte in der Vergangenheit den Verdacht geäußert, dass die RIAA die im US-Urheberrecht vorgesehene Möglichkeit, Provider zur Herausgabe der Daten verdächtiger Kunden zu zwingen, unverhältnismäßig oft ergreift.

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