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RIAA warnt US-Firmen vor Copyright-Missbrauch

Der amerikanische Tonträgerverband RIAA hat einen Brief an 300 Unternehmen verschickt, deren Mitarbeiter in Verdacht stehen, sich über die Firmennetzwerke bei Internettauschbörsen zu bedienen.

Der amerikanische Tonträgerverband RIAA hat einen Brief an 300 Unternehmen verschickt, deren Mitarbeiter in Verdacht stehen, sich über die Firmennetzwerke bei Internettauschbörsen zu bedienen. Die RIAA droht den Firmenchefs mit Prozessen, falls sie nichts gegen ihre Mitarbeiter und deren möglicherweise illegales Handeln unternehmen. An welche Firmen die Briefe gerichtet wurden, verriet die RIAA nicht. 30 Prozent der Empfänger sollen allerdings im Technologie-Segment angesiedelt sein, 30 Prozent im medizinischen Umfeld und 20 Prozent bei den Duplizierern. Der Bundesverband Phono hatte Mitte Februar an rund 1000 Firmen und Behörden verschickt.