Recorded & Publishing

RIAA verklagt Händler

Die RIAA geht erneut gegen Händler vor, bei denen sie Raubkopien in den Regalen fand. Der Branchenverband der US-Tonträgerfirmen hatte bereits Ende 2002 eine vergleichbare Kampagne angeleiert, nun trifft es vor allem Kioske.

Die RIAA geht erneut gegen Händler vor, bei denen sie Raubkopien in den Regalen fand. Der Branchenverband der US-Tonträgerfirmen verklagte zunächst sieben Kioskbetreiber in den Staaten New York und Florida. Sie sollen trotz vorheriger Abmahnungen weiterhin mit Counterfeit-CDs vor allem aus den Bereichen HipHop und Latin gehandelt haben.

Die RIAA hatte bereits Ende 2002 eine vergleichbare Kampagne angeleiert, allerdings erreicht das Vorgehen gegen nicht lizenzierte CDs im Tonträgerhandel, an Tankstellen, Kiosken und Straßenmärkten bei weitem nicht die Ausmaße des Vorgehens gegen potenzielle Onlinepiraten. So nahmen die RIAA-Fahnder zunächst 78 Händler ins Visier. Die meisten davon willigten in außergerichtlichte Vergleiche ein, nur in 18 Fällen kam es zu Klagen.

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