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RIAA verklagt 261 mutmaßliche Filesharer

Der US-Tonträgerverband RIAA hat seine Ankündigung wahr gemacht und 261 Klagen gegen Internet-Nutzer, die illegal Songfiles getauscht haben sollen, eingereicht.

Der US-Tonträgerverband RIAA hat seine Ankündigung wahr gemacht und 261 Klagen gegen Internet-Nutzer, die illegal Songfiles getauscht haben sollen, eingereicht. Gleichzeitig stellte der Verband, wie musikwoche bereits am 5. September berichtete, eine Amnestie für reuige Internet-Piraten in Aussicht. Die RIAA hat nach eigenen Angaben die Prozesse gegen alle Filesharer eingereicht, die über die Tauschbörsen KaZaA, Grokster, Gnutella, Imesh und Blubster mehr als 1000 copyright-geschützte Songfiles getauscht haben sollen. Weitere Prozesse sollen folgen. „Niemand mag es, den starken Mann zu spielen und vor Gericht zu ziehen, aber wenn unsere Produkte regelmäßig gestohlen werden, hat man angemessen zu reagieren“, erklärte Cary Sherman, President der RIAA. Gnade verspricht der Verband denjenigen ertappten Filesharern, die per notariell beglaubigter Erklärung versichern, die heruntergeladenen Songfiles zu löschen und die erklären, nie wieder Tauschbörsen zu benutzen.

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