Nach einer vom US-Branchenverband RIAA in Auftrag gegebenen Studie wirken sich traditionelle Tonträgerpiraterie und Downloads negativ auf die Umsätze der Tonträgerbranche aus: So geht laut RIAA das einher mit dem Anstieg bei beschlagnahmten CD-Raubkopien um rund 70 Prozent. Die RIAA verstärkte gleichzeitig ihre Bemühungen im Kampf gegen die Piraterie: So stieg die Zahl der erwirkten Durchsuchungsbefehle um 96,6 Prozent und die der Verhaftungen und Anklagen um 83,8 Prozent. Im Auftrag der RIAA befragten zudem die Marktforscher von Peter D. Hart Research Associates Online-Nutzer nach ihren Kaufgewohnheiten: 41 Prozent gaben an, Downloads heute stärker zu nutzen als vor einem halben Jahr und gleichzeitig weniger CDs zu kaufen. Dagegen erklärten nur 19 Prozent, trotz höherer Download-Zahlen mehr CDs zu kaufen. Insgesamt 52 Prozent aller Befragten hätten Downloads auf CD gebrannt oder auf tragbare Player kopiert. Knapp zwei Drittel hätten mindestens eine raubkopierte CD erworben und die Zahl der Heavy-User unter ihnen, die mindestens elf CD-Rs in ihre Regale stellten, habe sich mehr als verdoppelt: „Insgesamt betrachtet sollten diese Daten jeden widerlegen, der behauptet, illegale Tauschbörsen helfen der Musikindustrie“, erklärte RIAA-President Cary Sherman.
RIAA-Studie verdeutlicht Schäden durch Piraterie
Nach einer vom US-Branchenverband RIAA in Auftrag gegebenen Studie wirken sich traditionelle Tonträgerpiraterie und Downloads negativ auf die Umsätze der Tonträgerbranche aus.





