Recorded & Publishing

RIAA stellt Klagewellen auf den Prüfstand

Die RIAA steht vor einer Kehrtwende in ihrer Strategie zur Eindämmung der Onlinepiraterie: Statt massenhafter Klagen wollen die US-Lobbyisten künftig auf Internetzugangsprovider konzentrieren. Erste Abkommen für ein abgestuftes Reaktionsmodell sollen bereits unterzeichnet sein.

Der amerikanische Phonoverband RIAA steht vor einer Kehrtwende in seiner Strategie zur Eindämmung der Onlinepiraterie: Statt massenhafter Klagen wollen die US-Lobbyisten der Musikwirtschaft ihre Bemühungen künftig auch auf eine Zusammenarbeit mit den Internetzugangsprovidern (ISPs) konzentrieren – ganz ähnlich, wie es die Franzosen mit dem sogenannten Oliviennes-Modell oder die Briten mit einer freiwilligen Vereinbarung der Provider bereits vorgemacht haben. Und auch hierzulande findet das Modell einer abgestuften Reaktion auf urheberrechtliche Verfehlungen zunehmend Fürsprecher.

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