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RIAA reicht rund 500 neue Klagen ein

Ungefähr einen Monat nach der letzten Klagewelle geht die RIAA erneut in die Offensive und verklagt weitere 493 Filesharer wegen Urheberrechtsverletzungen.

Ungefähr einen Monat nach der letzten Klagewelle geht die RIAA erneut in die Offensive und verklagt weitere 493 Filesharer wegen Urheberrechtsverletzungen. Wie in den vorangegangenen Klagen setzt der Verband wieder hauptsächlich auf so genannte „Max-Mustermann-Klagen“ gegen Personen, deren Identität nicht bekannt ist. Erstmals reichte der Verband jedoch auch zwei Dutzend Klagen gegen namentlich bekannte Personen ein, mit denen die RIAA keine außergerichtliche Einigung erzielen konnte. RIAA-Chef Cary Sherman erklärte: „Wir sind zufrieden mit den bisherigen Resultaten unserer Strategie, aber das Ausmaß des Piraterie-Problems ist weiterhin signifikant. Einerseits wollen wir den Nutzern der Tauschbörsen attraktive legale Angebote bieten, andererseits sehen wir uns weiterhin gezwungen, die Urheberrechtsverletzungen rechtlich zu verfolgen.“