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RIAA nimmt Studentenverfolgung wieder auf

Lange blieb es still um das juristische Feuerwerk des US-Tonträgerverbands RIAA gegen studentische Filesharer. Doch nun scheint die Branche wieder Gas zu geben im Kampf gegen die P2P-Nutzung an Universitäten.

Lange blieb es still um das juristische Feuerwerk des US-Tonträgerverbands RIAA gegen studentische Filesharer. Doch nun scheint die Branche wieder Gas zu geben im Kampf gegen die P2P-Nutzung an amerikanischen Universitäten und Colleges.

Die Associated Press berichtet, die RIAA hätte seit dem vergangenen Herbst wieder mehr als 1000 Klagen an verschiedene Bildungseinrichtungen verschickt. Man komme nicht umhin, diesen Weg zu beschreiten, erklärte RIAA-President Cary Sherman. Insgesamt hat der Verband fast 15.000 Beschwerden an 25 Universitäten verschickt. Jeder Fall steht für die IP-Adresse eines Studenten, der beim Tausch eines Musikstücks über das Campus-Netzwerk ertappt wurde.

Studenten, die eine besonders große Zahl von Titeln online verfügbar machen, werden dabei mit Zivilklagen konfrontiert. Die fünf Unis mit der größten Filesharer-Rate waren aktuell die Ohio University, Purdue University (Indiana), die University of Nebraska-Lincoln, die University of South Carolina und die University of Tennessee in Knoxville.

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