Der Spielraum für Internetnutzer, die sich über Tauschbörsen illegal Songs herunterladen, wird enger: Jetzt hat der US-Tonträgerverband RIAA die ersten Abmahnungen verschickt. Dies wurde erst möglich, nachdem sich vor kurzem in einem seit Jahren anhängigen Gerichtsprozess zwischen der RIAA und dem Internetprovider Verizon über die Herausgabe von User-Daten das Pendel zugunsten der RIAA neigte. Internetprovider müssen vorerst die Daten auf Wunsch der RIAA herausrücken – die nächste Runde im Gerichtsstreit, der mittlerweile in einer Überprüfung der Verfassungsmäßigkeit mündete, findet am 16. September statt. Zwischenzeitlich hat die RIAA, wie heute bekannt wurde, die Zeit genutzt und an fünf amerikanische Internetuser, die in großem Umfang illegale Tauschbörsen benutzt hatten, Abmahnungen verschickt. Vier Adressen lieferte Verizon, die fünfte kam von Earthlink, einem weiteren Internetprovider, der angesichts der vorläufigen Gerichtsniederlage von Verizon die Daten freiwillig übergab.
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