Der US-Musikindustrieverband RIAA reagiert von Jupiter Media Metrix, wonach Tauschbörsen das Musikgeschäft ankurbeln, und wirft dem Marktforschungsunternehmen methodische Fehler und falsche Schlussfolgerungen vor. So basierten die Daten aus der aktuellen Untersuchung auf einer Umfrage aus dem Juni vergangenen Jahres und berücksichtigten demzufolge auch nur das Konsumentenverhalten des ersten Halbjahres 2001. In der zweiten Jahreshälfte seien die Download- und Brenner-Aktivitäten aber noch einmal deutlich angestiegen. Zudem führte Jupiter seine Umfrage nur unter Erwachsenen über 18 Jahren durch. Gerade Jugendliche gehörten allerdings zu den eifrigsten Downloadern und zu der Altersgruppe, die am wenigsten Tonträger kaufe. Darüber hinaus stelle die Studie keine konkret meßbaren kausalen Zusammenhänge zwischen der Nutzung von Tauschbörsen und den Ausgaben für Tonträger her. In ihrem am 8. Mai vorgelegten Quartalsbericht musste Jupiter massive Umsatzeinbrüche im Vergleich zum Vorjahr bekanntgeben: Mit 10,8 Millionen Dollar machte der Marktforscher nur noch rund 36 Prozent seines Umsatzes aus dem Vorjahresquartal (29,6 Millionen Dollar). Zudem stieg der Unternehmensverlust auf elf Millionen Dollar.
RIAA kritisiert aktuelle Jupiter-Studie
Der US-Musikindustrieverband RIAA wirft der Studie des Marktforschungsinstituts Jupiter Media Metrix, wonach Tauschbörsen das Musikgeschäft ankurbeln sollen, methodische Fehler und falsche Schlussfolgerungen vor.





