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RIAA-Klagewelle zeigt Wirkung

Die Klagewelle der RIAA gegen P2P-Nutzer hinterlässt bei den Betroffenen offenbar nachhaltigen Eindruck.

Die Klagewelle der RIAA gegen P2P-Nutzer hinterlässt bei den Betroffenen offenbar nachhaltigen Eindruck. Die Marktforscher von NPD MusicWatch fanden heraus, dass nach der ersten großen Klagewelle im August über 1,4 Mio. US-Haushalte alle Musik-Dateien von ihren PCs löschten, im Mai bestätigten dies mit 606.000 Haushalten nur die Hälfte. „Es gibt viele Gründe, warum Nutzer ihre Musik-Files löschen: Sie reichen von einer Umstellung der Hardware bis zur Archivierung auf CD“, stellt NPD-VP Russ Crupnick fest. „Dieser massive Anstieg ist aber eine klare Reaktion auf die verschärften Sanktionen gegen Musikpiraterie.“ Unter der Einschüchterungstaktik der Musikindustrie leidet gleichzeitig ihr Ansehen bei den Konsumenten. Über zwei Drittel der Befragten P2P-Nutzer gaben im September an, aufgrund der Abmahnungen und Klagen eine „schlechtere“ oder gar „deutlich schlechtere“ Meinung über die Musikindstrie zu haben.

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