Der US-Branchenverband RIAA hat mit Mitch Bainwol einen Nachfolger für den Posten des CEO gefunden. Wie zuvor erwartet, handelt es sich bei dem früheren Kongressmitarbeiter um einen Lobbyisten mit engen Verbindungen zur republikanischen Partei. Unter anderem fungierte Bainwol als leitender Mitarbeiter des republikanischen Senatssprechers Bill Frist und als Executive Director des National Republican Senatorial Committee. Erfahrungen aus der Musikbranche bringt er dagegen nicht mit. Dennoch zeigte sich Roger Ames als CEO der Warner Music Group zuversichtlich, dass Bainwol als Lobbyist an der Schnittstelle zur Politik den richtigen Ton treffen werde. Bainwol tritt seinen Posten als Nachfolger von Hilary Rosen, die den Demokraten zugerechnet wird, zum 1. September an. In einem RIAA-Statement erklärte er zu seiner Ernennung: „Was könnte ehrenvoller sein als zwei großen amerikanischen Traditionen zu dienen – der Musik und den Urheberrechten?“
RIAA holt Republikaner an die Spitze
Der US-Branchenverband RIAA hat einen Nachfolger für den Posten des CEO gefunden. Wie zuvor erwartet, handelt es sich um einen Lobbyisten mit engen Verbindungen zur republikanischen Partei.





