Die RIAA macht Ernst mit ihrem Vorgehen gegen Händler, die Piraterieprodukte verkauft haben: Der US-Branchenverband reichte nun bei Bezirksgerichten in Texas, New York und Florida Klage gegen 18 Firmen ein. Bereits im Dezember hatte die RIAA 78 Abmahnungen an zumeist kleinere Plattenhändler, Lebensmittelgeschäfte und Non-Traditional-Outlets wie Tankstellen verschickt, bei denen verdeckte Ermittler der Organisation zuvor nicht-lizenzierte Tonträger in den Regalen fanden. Die 18 Firmen, die der Verband nun gerichtlich belangen will, hatten sich in diesem Zusammenhang nach Verbandsangaben nicht auf geforderte Entschädigungszahlungen eingelassen, oder erst gar nicht auf die Abmahnung und weitere Schreiben der RIAA reagiert. Parallel zum Vorgehen der RIAA hatte der US-Handelsverband NARM allen Mitgliedern, die Piraterieprodukte verkaufen, mit dem Ausschluss gedroht.
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