Recorded & Publishing

RIAA erteilt P2P erneute Absage

Die Digital Media Conference in Washington beschäftigte sich am 18. Juni unter anderem mit der Rolle der Regierung im Kampf gegen Internet-Musikpiraterie. Keynote-Sprecher Mitch Glazier, RIAA Senior Vice President, verurteilte Anbieter und Nutzer von P2P-Börsen aufs Schärfste.

Die Digital Media Conference in Washington beschäftigte sich am 18. Juni unter anderem mit der Rolle der Regierung im Kampf gegen Internet-Musikpiraterie. Keynote-Sprecher Mitch Glazier, RIAA Senior Vice President, verurteilte Anbieter und Nutzer von P2P-Börsen erneut aufs Schärfste. Sam Yagan von eDonkey hatte ein fünfjähriges Moratorium gegen P2P-Aktivitäten vorgeschlagen. In dieser Zeit könne mit neuen Business-Modellen experimentiert werden. Glazier lehnte diesen Annährungsversuch rundweg ab: Es habe „nichts mit Experimentieren zu tun, kriminelle Aktivitäten zu unterstützen.“ Glazier hatte in seiner Ansprache die digitalen Bemühungen der Musikindustrie mit einem Baby verglichen, dass gerade Laufen lernt und dabei eine Menge Fehler macht.