Die RIAA bleibt ihrer Strategie treu und setzt weiterhin auf Klagen gegen mutmaßlich illegale Filesharer. Der US-Tonträgerverband reichte nun weitere 762 Klagen gegen unbekannt ein. Wie bereits in den vorangegangenen Fällen der letzten Monate setzt der Verband wieder auf so genannte „Max-Mustermann-Klagen“ gegen Personen, deren Identitäten nicht bekannt sind.
Zudem geht die RIAA seit letzter Woche auch gegen 68 Einzelpersonen vor, die im Zuge der Ermittlungen ausfindig gemacht wurden. Seit Beginn der Klagewelle hat der Verband nun gegen mehr als 5400 Personen rechtliche Schritte eingeleitet. Dabei betont die RIAA wiederholt, welchen hohen Anteil am P2P-Verkehr die Computer-Netzwerke von Universitäten und die Tauschbereitschaft der Studenten haben. Von den 762 nun verklagten Personen sind 32 Studenten. Zu welcher demographischen Gruppe die restlichen 730 P2P-Sünder gehören, verrät die RIAA nicht. Stattdessen macht sich der Verband in seiner Pressemitteilung die Mühe und listet alle 26 Universitäten auf, an denen diese 32 Studenten eingeschrieben sind.





