Die RIAA hat sich mit 64 der 261 Tauschbörsennutzer geeinigt, die sie wegen Urheberrechtverletzungen verklagt hatte. Die P2P-Nutzer haben einer außergerichtlichen Einigung zugestimmt, bei der sie keinerlei Schuldeingeständnis leisten müssen, sich aber dazu verpflichten, alle heruntergeladenen Stücke zu löschen und der RIAA eine individuell vereinbarte Schadenersatzsumme zu überweisen. Über die Höhe der Zahlungen schweigt sich der Verband aus – aus Anwaltskreisen sickerte aber durch, das sich die Beträge zwischen 2500 und 7500 Dollar bewegen, nur in Einzelfällen mussten Nutzer über 10.000 Dollar zahlen. 838 P2P-Nutzer hätten sich außerdem freiweillig gemeldet und zugesichert, ihre Files von der Festplatte zu löschen, um dadurch der nächsten Klagewelle des Verbands zu entgehen. Diese soll bereits Anfang Oktober starten und diesmal mehreren Tausend Musikfreunden auf den Pelz rücken.
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