Recorded & Publishing

RIAA-Chef kritisiert Anti-SOPA-Kampagnen

Cary Sherman, CEO der RIAA, hat Position zu den gescheiterten US-Anti-Piraterie-Gesetzesvorschlägen bezogen und dabei scharfe Kritik an Google und Wikipedia geübt. Er wirft den Technologiekonzernen unter anderem Falschinformation, Machtmissbrauch und Demagogie vor.

Cary Sherman, CEO der Recording Industry Association Of America (RIAA), hat in einem Gastkommentar für die „New York Times“ Position zu den gescheiterten US-Anti-Piraterie-Gesetzesvorschlägen bezogen und dabei scharfe Kritik an Google und Wikipedia geübt. Die Technologiekonzerne hätten eine künstliche Kontroverse erzeugt, indem sie SOPA fälschlicherweise mit Zensur gleichsetzten. „Falschinformation ist ein schmutziger Trick, aber er hat offensichtlich funktioniert“, so der Verbandschef. „Seit wann spricht man von Zensur, wenn man gegen ein Unternehmen vorgeht, das ein amerikanisches Gericht nach eingehender Prüfung als illegal bestimmt hat?“

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