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RIAA begegnet P2P-Nutzern weiter mit juristischer Härte

Der US-Branchenverband RIAA bleibt trotz Kritik von vielen Seiten bei seiner harten Linie im Kampf gegen Internetpiraterie. Weiteren 482 Filesharern gingen in den letzten Tagen Klagen zu.

Der US-Branchenverband RIAA bleibt trotz Kritik von vielen Seiten bei seiner harten Linie im Kampf gegen Internetpiraterie. Weiteren 482 Filesharern gingen in den letzten Tagen Klagen wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen zu. Seit September 2003 hat die RIAA nun insgesamt 3429 Einzelpersonen verklagt. Wie bereits in den vorangegangenen Klagen setzt der Verband wieder auf so genannte „Max-Mustermann-Klagen“ gegen Personen, deren Identität nicht bekannt ist. Dies ist nötig, seit ein US-Gericht entschieden hatte, dass Internet-Provider nicht zur Herausgabe der Personendaten verpflichtet sind. Die neuen „P2P-Sünder“ stammen aus den Städten St. Louis (213), Denver (55), Washington D.C. (206) sowie New Jersey (acht).

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