Die Zusammenarbeit zwischen Warner Music und Premium TV trägt erste Früchte. Ab August sollen Fans über Rhino TV Katalogware des US-Majors konsumieren können. Die Angebote reichen dabei von bezahlt bis werbefinanziert.
Die Webplattform wird Videos, mobile Inhalte, Downloads und physisches Produkt vermarkten. Musikclips aus dem Warner-Fundus wird es dabei kostenlos geben, die Rechnung bezahlen die Werbepartner. Die Betaversion des Dienstes (www.Rhino.PremiumTV.co.uk) führt derzeit u.a. Firmen wie Domino’s Pizza oder Cisco als Spotbucher. Warner Music bietet die Videos aber auch zum Kauf an, in der britischen Beta kostet ein Clip 1,89 Pfund (2,80 Euro).
Derzeit befindet sich Rhino TV in einem sogenannten Soft Launch mit rund 2000 Videos, bis zum geplanten Regelbetrieb im August soll die Auswahl noch deutlich anwachsen. Laut Patrick Vien, Chairman & CEO von Warner Music International (WMI), ist Rhino TV ein erstes von zahlreichen geplanten Angeboten, die dem Unternehmen ermöglichen sollen, in direkten Kundenkontakt mit den Fans zu treten und die hauseigenen Inhalte zielgerecht für die kommerzielle Auswertung aufzubereiten.
Wie viel Geld WMI in das Projekt investiert hat, verriet Vien nicht. Er betonte jedoch, dass Rhino TV „schon bald“ für zusätzliche Profite bei Warner sorgen werde. „Wir bauen diese Dienste als vollwertige Geschäftsmodelle auf. Wir erwarten, dass sie Umsätze erwirtschaften und dass sie Gewinn machen.“ Unabhängig von den eigenen Gehversuchen im Web, wird Warner aber weiterhin seine Inhalte an die Onlineschwergewichte wie YouTube & Co. lizenzieren.





