Rewe-Vorstandschef Achim Egner schließt nicht aus, sich im Laufe der kommenden beiden Jahren von den derzeit 49 ProMärkten der Gruppe zu trennen. Da der Kölner Handelskonzern Rewe auch künftig im europaweiten Lebensmittelhandel eine führende Rolle spielen wolle, stehen offenbar auch die Toom-Baumärkte zur Disposition. Im Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“ betonte Egner, der im April 2005 die Aufgaben des Vorstandssprechers bei Rewe übernahm und dem Konzern einen Modernisierungskurs verordnete: „Beide Filialisten verdienen Geld. Wir stehen nicht unter Zeitdruck.“
Denkbar sei schließlich auch, über Zukäufe die eigene Marktposition zu stärken, berichtet das Blatt. Mit dem kürzlich zwischen der Verbundgruppe ElectronicPartner und den Pro- bzw. MakroMärkten der Wegert-Brüder vereinbarten Deal ist allerdings ein potenzieller Kandidat für eine Übernahme vom Markt.






