Nach der Übernahme ist vor der Integration. Die Universal Music Publishing Group (UMPG) hat nach dem Kauf von BMG Music Publishing erste Details zur Führungsmannschaft bekannt gegeben, die den inzwischen weltgrößten Musikverleger leiten soll. An der Spitze steht weiterhin David Renzer als Chairman & CEO. An ihn berichtet ein sechsköpfiges Team, das die harmonische Zusammenführung von UMPG und BMG gewährleisten soll.
Als Executive Vice President of Operations und CFO fungiert künftig Michael Sammis in einer weltweit ausgelegten Rolle. Diese Aufgabe hatte er bereits zuvor bei Universal inne. Er kümmert sich nun vor allem um die kaufmännischen und verwaltungstechnischen Aspekte der Verlagshochzeit. Sammis arbeitet bereits seit elf Jahren für die UMPG und hat in dieser Zeit die Integration einiger anderer Musikverlage überwacht. Executive Vice President of International wird Andrew Jenkins, der bis zuletzt als President of International bei BMG tätig war. In seinen Aufgabenbereich fallen die Märkte in Japan, Südostasien, Australien & Neuseeland, Südafrika und im Nahen Osten.
Für Festlandseuropa und Großbritannien zuständig ist ab sofort Paul Connolly in der Rolle eines President. Er war bislang als President of Europe und Managing Direktor UK für die UMPG tätig. Den Bereich Production Music verantwortet künftig weltweit Gary Gross als President. Diesen Job hatte er davor schon bei BMG. Um das Geschäft mit christlicher Musik kümmert sich weiterhin Dale Mathews als President. Er kommt von der BMG-Tochter Brentwood-Benson Music Publishing, dem weltweit größten Musikverlag in diesem Segment. Eddie Fernandez vervollständigt das halbe Dutzend als Senior Vice President of Latin America, eine Aufgabe, die er seit 2006 für Universal wahrnahm. Davor war Fernandez vor allem für Sony/ATV im südamerikanischen Verlagsgeschäft aktiv.
Was aus dem bisherigen BMG-Chef Nicholas Firth oder dem Leiter der deutschen Niederlassung, Hartwig Masuch, wird, ist bisher nicht bekannt.






