Angesichts der internationalen Entlassungswelle bei der Universal Music Group sieht Tim Renner, Chairman & CEO Universal Music Deutschland, seine Mannschaft auf dem richtigen Weg: „Unsere Schwesterfirmen in den USA und anderswo werden jetzt mit der Krise konfrontiert, die bei uns ihren Anfang nahm. In Deutschland hat der Markt in den letzten vier Jahren 40 Prozent verloren.“ Die laut Renner „bitteren Erfahrungen“, die daraus resultierten, wollen die Firmen anderer Länder, die „noch am Anfang der Krise in ihrem Markt stehen“, nicht machen. Die „einmalige Kostenkürzung in allen Bereichen“ kann laut dem deutschen Universal-Chef die „nötige strukturelle Erleichterung“ bringen, „die schwere Zeit durchzustehen, bis neue Formate, Angebote und Kopierschutztechniken wirken“. In Deutschland könne dieses Prinzip dagegen nicht greifen, erläutert Renner: „Über die Jahre hinweg haben wir in einem kontinuierlichen Prozess unsere Struktur und Kosten den Marktbedingungen angepasst. Das werden wir auch weiterhin tun müssen, damit wir gerüstet sind für die Zukunft.“ Auch wie diese Zukunft aussehen sollte, erläutert Renner: „Eine Zukunft, in der Musik eine hohe Qualität hat, wo Radio und TV diese Qualität auch wiedergeben, in der sie als bezahlter Download jederzeit an jedem Ort zu haben ist, Formate wie SACD und DVD den Konsumenten hochwertig versorgen, während die klassische CD und Pock-it Disc es günstig ermöglichen.“ Mehr zum Thema
Renner sieht Universal Deutschland auf richtigem Kurs
Angesichts der internationalen Entlassungswelle bei der Universal Music Group sieht Tim Renner, Chairman & CEO Universal Music Deutschland, sein Team auf dem richtigen Weg: Über Jahre hinweg habe man die Strukturen und Kosten den Marktbedingungen angepasst.






