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Renner erneuert Quotenforderung

Tim Renner, Chairman & CEO Universal Music Deutschland, hat die Forderung der Musikwirtschaft nach einer Radioquote für deutsche Popmusik noch einmal bekräftigt.

Tim Renner, Chairman & CEO Universal Music Deutschland, hat die Forderung der Musikwirtschaft nach einer Radioquote für deutsche Popmusik noch einmal bekräftigt. So soll nach dem Willen Renners für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein 50-Prozent-Anteil für neue und deutschsprachige Musik festgeschrieben werden. In einem Interview mit der TV-Zeitschrift „Gong“ sagte Renner, es sei „niederschmetternd, wie wenig Raum das Radio jungen, insbesondere deutschsprachigen Künstlern bietet“. Das auch in den gebührenfinanzierten Sendern herrschende Motto „Wir machen keine Hits, wir spielen sie nur“ verhindere „die Entstehung neuer musikalischer Formen und die Etablierung neuer Künstler“. Dies stünde im Gegensatz zu deren gesetzlichem Auftrag.