1986 veröffentlichte Paul Simon seinen stilbildenden Longplayer „Graceland“, von dem bis heute global mehr als 16 Millionen Exemplare verkauft wurden. 32 Jahre später erscheint nun am 1. Juni über Sony Music ein hochkarätig besetztes Remixalbum.
Paul Simons „Graceland“ aus dem Jahr 1986 zählt zu den herausragenden Alben der letzten vier Jahrzehnte und beeinflusste nicht nur die Weltmusik-Szene nachhaltig. Die Kombination von Pop- und Rock-Elementen mit den traditionellen Gesängen der Zulu und dem südafrikanischen Musikstil Mbaqanga setzte damals Maßstäbe. 32 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung erscheint nun ein Remixalbum des grammyprämierten Meisterwerks, mit Interpretationen von unter anderem Groove Armada, Paul Oakenfold, Joris Voorn, Thievery Corporation, Photek und Richy Ahmed. Das „Graceland“-Remix-Projekt besteht aus zwölf stilistisch sehr unterschiedlichen Beiträgen. Die Aufnahmen entstanden unter der Aufsicht des Projektleiters Michael Gaiman, auch bekannt als The Duke Of New York. „Es wäre untertrieben, zu sagen, dass es mir eine Ehre war, einen von Paul Simons Tracks zu remixen“, erklärt Richy Ahmed zu seiner Bearbeitung der Nummer „The Boy In The Bubble“. „Das ist einer meiner absoluten Lieblingssongs.“
Auch Andy Cato von Groove Armada ist stolz darauf, bei diesem Projekt mit dabei zu sein. „Was sagst du, wenn man dich darum bittet, einen Klassiker zu remixen? Normalerweise sagst du nein.“ An diese Regel haben sich Groove Armada 20 Jahre lang gehalten. „Bis der Anruf kam, in dem es um den Remix eines ‚Graceland‘-Titels ging“ – für Andy Cato ein Album, das damals eine neue Soundwelt eröffnete. „Wir entschieden uns also, die Regel zu brechen, weil wir uns einen Albumsong aussuchen konnten. Auf „You Can Call Me Al“ gibt es ein Bläserriff, das wir 1998 erstmals einsetzten und seitdem immer wieder in unsere Sets einbauten. Mit diesem Riff konnten wir einen elektrisierenden Moment der Einigkeit auf dem Dancefloor erzeugen. Der Remix komponierte sich also von selbst, und der Bläsersatz, der immer unser persönliches Ass im Ärmel war, ist hiermit zum Allgemeingut geworden.“






