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Rekordbilanz bei den Salzburger Festspielen

Am 31. August gingen die Salzburger Festspiele 2006 mit einer Rekordbilanz zu Ende: Nach allen Abzügen konnte ein Überschuss von 1,6 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Zudem durften sich die Organisatoren über eine 94-prozentige Platzauslastung freuen.

Am 31. August gingen die Salzburger Festspiele 2006 mit einer Rekordbilanz zu Ende: Insgesamt wurden über 28 Millionen Euro durch den Kartenverkauf erwirtschaftet – fast fünf Millionen mehr als im bislang wirtschaftlich erfolgreichsten Festspieljahr 2003. Mithilfe der mehr als 250.000 Besucher bei einer Platzauslastung von 94 Prozent erzielten die Organisatoren 2006 einen Überschuss in Höhe von 1,6 Millionen Euro. Zusammen mit dem Überschuss in Höhe von 900.000 Euro aus dem Jahr 2005 überlässt das bisherige Direktorium dem Nachfolgeteam ein Guthaben von 2,5 Millionen Euro.

Die positiven wirtschaftlichen Zahlen spiegeln nach Angaben des Intendanten Peter Ruzicka die große Resonanz auf die erste zyklische Gesamtaufführung aller 22 Mozart-Opern in der Musikgeschichte wider. Ruzicka: „Es ließ sich nur schwer voraussagen, auf welche Gegenliebe diese Einladung treffen würde. Die Nachfrage allerdings, die schon vorzeitig im Jahr 2005 einsetzte, stellte noch die kühnsten Erwartungen in den Schatten.“

Zum 30. September verlässt Ruzicka die Salzburger Festspiele nach fünf Jahren Amtszeit. Sein Nachfolger ist Jürgen Flimm, Leiter der RuhrTriennale.