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Reincarnation Parade lockte mehr Teilnehmer an

Laut Veranstalterangaben nahmen nach 80.000 Ravern im Vorjahr nun 120.000 Menschen an der Reincarnation Parade teil, die am 19. August durch Hannover zog. Der Regen dezimierte die Zuschauerzahl jedoch im Laufe des Tages.

Laut Veranstalterangaben nahmen nach 80.000 Ravern im Vorjahr 120.000 Menschen an der Reincarnation Parade teil, die am Samstag, den 19. August, durch Hannover zog. Der Regen dezimierte die Zuschauerzahl jedoch im Laufe des Tages. Das mag dazu beigetragen haben, dass die Polizei später von nur 30.000 Besuchern der zwölften Ausgabe der Reincarnation Parade sprach. Dennoch bleibt damit der Techno-Umzug, der wieder von der Agentur Show Tops veranstaltet wurde, die zweitgrößte deutsche Parade nach der Berliner Loveparade.

Für Aufsehen sorgte Loveparade-Erfinder Dr. Motte, der erstmals in Hannover auflegte. Er spielte zunächst auf einem der 16 Trucks und legte bei einer der offiziellen Partys, die ebenfalls von Show Tops ausgerichtet wurden, in den frühen Morgenstunden erneut auf. Motte hatte zuvor die Loveparade boykottiert, weil mittlerweile Sponsoren die Inhalte der Veranstaltung prägen würden.

Neuerungen wie der geänderte Streckenverlauf und eine Partymeile vor dem Rathaus wurden gut angenommen. „Wir sind happy“, bilanziert Show-Tops-Chef Klaus Rittgen. „Was wir uns vorgenommen haben, ist gelungen.“ So feierten die Party-Gänger euphorisch den wie Dr. Motte erstmals für die Reincarnation verpflichteten Sven Väth. Zu den weiteren DJ-Stars an dem Abend gehörten unter anderem DJ Sammy, Marusha, Anthony Rother, Marco Bailey und Blank & Jones, die kurz vor einer zweimonatigen US-Tour noch einmal Station in Deutschland machten.

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