Recorded & Publishing

rec-order geht vom Netz

Klaus Dähn, Betreiber des Online-Shops rec-order, warf im Februar das Handtuch.

Klaus Dähn, Betreiber des Online-Shops rec-order, warf im Februar das Handtuch: „Zwar gab es ein stetiges Wachstum, die Entwicklung war jedoch zu langsam“, erläutert Dähn. Gründe für das Aus gebe es viele: „Zum einen die zurückhaltende Annahme des Internets durch die Kunden, zum anderen zu geringe Margen auf CDs, die vor allem die Majors durch ständige Preissteigerungen nicht verbessert haben. Der Vorteil von rec-order war immerhin, dass der hauptsächliche Umsatzträger Vinyl war, wo etwas bessere Margen erzielt werden konnten.“ Im Juni 1997 ging rec-order zunächst als redaktionelles Angebot online, „aber mit dem Ziel auch Platten zu verkaufen“. Im September 1998 eröffnete Dähn dann den Online-Shop. Vom Aus sind vier freie Mitarbeiter betroffen, die sich hauptsächlich um den redaktionellen Teil, darunter ein wöchentlicher Newsletter, kümmerten. Zu seiner Zukunft erklärt Dähn, er hoffe „im Bereich Tonträgerindustrie oder -handel eine Stelle zu finden, bei der ich meine bisherigen Erfahrungen mit einbringen kann.“