Mit seiner Preissenkungsaktion im Downloadshop Rhapsody hat sich RealNetworks nicht nur Freunde gemacht. Eine gleichzeitig gestartete Online-Petition, mit der man Konsumentendruck auf Apple ausüben wollte, erwies sich als PR-Boomerang. Auf der Website freedomofmusicchoice.org konnten sich Nutzer bis zum 17. August für die Interoperabilität der verschiedenen Downloadsysteme aussprechen. Dabei hatte RealNetworks aber offenbar nicht mit zum Teil sehr deutlichen Reaktionen aus der iPod- und Apple-Fangemeinde gerechnet: Viele Kommentare waren so sehr Pro-Apple, dass sich Real genötigt sah, die Kommentierfunktion und die bis dahin geposteten Reaktionen zu entfernen. Einzelne Stimmen richteten sich auch persönlich und beleidigend gegen Real-Chef Rob Glaser. Trotz der unerwartet negativen Reaktionen auf die Petition finden sich auch Befürworter: Bis zum frühen 19. August hatten knapp 1500 Personen unterschrieben. Die Verkäufe bei Rhapsody hat das PR-Desaster allerdings nicht negativ beeinflusst. Laut Real-Sprecherin Maureen Farley verzeichnete der Downloaddienst am 17. August seinen bisher besten Absatz. Wieviele Titel à 49 Cent tatsächlich verkauft wurden, sagte Farley jedoch nicht.
Reals Anti-Apple-Kampage geht nach hinten los
Mit seiner Preissenkungsaktion im Downloadshop Rhapsody hat sich RealNetworks nicht nur Freunde gemacht. Eine gleichzeitig gestartete Online-Petition, mit der RealNetworks Konsumentendruck auf Apple ausüben wollte, erwies sich als PR-Boomerang.





