RealNetworks, Marktführer im Bereich digitaler Musikabonnements, konnte seine Geschäftszahlen im zweiten Quartal erneut verbessern. Der Umsatz stieg, aus dem Verlust im Vorjahresquartal wurde ein Gewinn und die Abonnentenzahl wuchs ebenfalls. In den drei Monaten bis zum 30. Juni nahm RealNetworks 82,7 Mio. Dollar ein – im Vergleich zum gleichen Quartal des Jahres 2004 ist das ein Zuwachs von 26 Prozent. Und statt eines Fehlbetrags von 4,6 Mio. Dollar wie vor einem Jahr steht nun ein Gewinn von 4,7 Mio. Dollar oder drei Cents pro Aktie in der Zwischenbilanz.
Umsatztreiber waren wie schon in den letzten Quartalen der Verkauf von Musik und Games. Der Musikumsatz stieg im Jahresvergleich um 61 Prozent auf 24,1 Mio. Dollar und macht 29,1 Prozent vom Gesamtumsatz aus. Das Gamesgeschäft wuchs um 63 Prozent auf 13,6 Mio. Dollar und trägt nun 16,4 Prozent zu den Einnahmen von RealNetworks bei.
Da man binnen eines Quartals seinen Abonnentenstamm für das Musikangebot Rhapsody auf nunmehr 1,15 Mio. Dauerkunden erweitern konnte, rechnet das Management um CEO Rob Glaser mit Umsätzen zwischen 80 und 82 Mio. Dollar für das dritte Quartal und mit 323 bis 333 Mio. Dollar für das gesamte Jahr. Zum Vergleich: Im Jahr 2004 erwirtschaftete RealNetworks 266,7 Mio. Dollar. Das wäre ein Plus von 21 bis 25 Prozent. An der Börse waren die Anleger von diesen Zahlen angetan: Nach der Veröffentlichung der Quartalsbilanz kletterte der Wert der RealNetworks-Aktien um elf Prozent nach oben.





