RealNetworks, Marktführer im Bereich digitaler Musikabonnements, konnte wie vor zwei Wochen angekündigt seine Quartalsumsätze um 27 Prozent steigern. Statt 60,4 Mio. Dollar wie im ersten Quartal 2004 setzte RealNetworks bis zum 31. März diesmal 76,6 Mio. Dollar um. Bemerkenswerter ist indes, dass das Unternehmen erstmals schwarze Zahlen schreibt: Die Gewinne betrugen 814.000 Dollar, vor einem Jahr schrieb die Firma noch einen Verlust von 10,4 Mio. Dollar. Hauptgrund für die positive Entwicklung ist das starke Wachstum beim digitalen Verkauf von Musik und Games. Die Musikumsätze, die RealNetworks mit dem Angebot Rhapsody, das einzelne Downloads und Abos verkauft, und mit seinen diversen Onlineradios machte, stiegen im Jahresvergleich um 86 Prozent auf nun 22,2 Mio. Dollar.
Damit hat Musik einen Anteil von 29 Prozent am Gesamtgeschäft. Die Umsätze mit Games kletterten um 80 Prozent auf 12,2 Mio. Dollar und haben damit einen Anteil von 16 Prozent am Geschäft. Die Barreserven von RealNetworks belaufen sich derzeit auf knapp 370 Mio. Dollar. Da man binnen eines Quartals seinen Abonnentenstamm um über 40 Prozent auf nun über eine Mio. Dauerkunden erweitern konnte, rechnet das Management des Unternehmens mit Umsätzen zwischen 79 und 81 Mio. Dollar für das zweite Quartal und mit 320 bis 330 Mio. Dollar für das gesamte Jahr. Zum Vergleich: Im Jahr 2004 erwirtschaftete RealNetworks 266,7 Mio. Dollar. Das wäre ein Plus von 20 bis 24 Prozent.





