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Real steigert Umsatz und vervierfacht Verlust

Real Networks meldet eine durchwachsene Bilanz für das erste Quartal 2004.

Real Networks meldet eine durchwachsene Bilanz für das erste Quartal 2004. So stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahresquartal um 29 Prozent auf 60,4 Millionen Dollar, gleichzeitg wuchsen die Verluste fast um das Vierfache von 2,8 Millionen im ersten Quartal 2003 auf 10,4 Millionen Dollar. Den Fehlbetrag trieben nach Angaben von Real vor allem zwei Sonderposten in die Höhe: Zum einen die Entfernung von Content der PGA-Tour aus dem Abo-Dienst, die mit 4,9 Millionen Dollar zu Buche schlug. Zum anderen ließ sich Real den Kartellprozess gegen Microsoft im ersten Quartal 2,3 Millionen Dollar Kosten. Abzüglich dieser Zusatzausgaben beläuft sich der Quartalsverlust nur noch auf 3,2 Millionen Dollar. Real-Chef Rob Glaser kommentierte: „Unser Geschäft hat sich im ersten Quartal beschleunigt. Wir haben jetzt über 450.000 Abonennten und sind zuversichtlich, dass wir in unserer Quartalsbilanzen zum Jahresende schwarze Zahlen vermelden können – abzüglich der Kosten für das Kartellverfahren.“