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RCA weist Vorwürfe um Hype-Skandal zurück

Der Managing Director der RCA-Repertoiredivision der britischen Sony BMG, Craig Logan, hat Vorwürfen der britischen Presse widersprochen, wonach Sandi Thom nur durch eine verschleiernde Marketingtaktik ihrer Plattenfirma die Pole Position der britischen Single-Charts erreicht habe.

Der Managing Director der RCA-Repertoiredivision der britischen Sony BMG, Craig Logan, hat Vorwürfen der britischen Presse widersprochen, wonach Sandi Thom nur durch eine verschleiernde Marketingtaktik ihrer Plattenfirma die Pole Position der britischen Single-Charts erreicht habe. Die Künstlerin hatte mit „I Wish I Was A Punk Rocker (With Flowers In My Hair)“ die Hitliste erobert, nachdem sie ihre Popularität mit Internetübertragungen von Konzerten aus ihrer Londoner Kellerwohnung über Wochen gesteigert hatte.

Daraufhin veröffentlichten die Zeitungen „Times“ und „The Guardian“ Berichte, die nahe legten, RCA hätte die Sängerin schon vor diesen Web-Gigs unter Vertrag genommen und die Zuschauerzahlen der Shows per groß angelegter Promotion und Finanzierung in die Höhe getrieben. Zudem hätte das Label Besuchern der MySpace-Seite von Sandi Thom gratis Alben der Künstlerin angeboten. Logan erklärte zwar, dass Thoms Management eine Million E-Mail-Flyer zur Bewerbung ihrer Online-Konzerte verschickt habe, bezeichnete die Mutmaßungen der Presse allerdings als Lügen.

Sandi Thoms Single „I Wish I Was A Punk Rocker (With Flowers In My Hair)“ verbesserte sich diese Woche um einen Platz bei den UK-Singles und stürzte somit Gnarls Barkleys „Crazy“ vom Gipfel. Hochrechnungen zufolge wird Thoms Debütalbum „Smile…It Confuses People“ nächste Woche auf Platz eins einsteigen.

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