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Rassismusvorwürfe gegen Sony BMG

Die New Yorker Zentrale von Sony BMG steht vor einer arbeitsrechtlich pikanten Klage. Angeblich wurde bei der Fusion von Sony Music und BMG bevorzugt schwarzen Mitarbeitern gekündigt.

Die New Yorker Zentrale von Sony BMG steht vor einer arbeitsrechtlich pikanten Klage. Angeblich wurde bei der Fusion von Sony Music und BMG im Jahr 2004 bevorzugt schwarzen Mitarbeitern gekündigt.

Zu diesem Schluss kommt ein Bericht einer US-Bundesbehörde für Gleichbehandlung. Die Equal Employment Opportunity Commission hatte bereits im Oktober 2006 festgestellt, dass beim Zusammenschluss zu Sony BMG „überwiegend“ dunkelhäutige, also afroamerikanische Mitarbeiter, ihre Jobs verloren hatten.

Dieser Befund macht nun den Weg frei für eine Klage von Tamieka Blair, die vor Gericht nachweisen will, dass ihre Entlassung sie zu einem „Opfer von Rassendiskrimierung“ gemacht hat. Die heute 32-Jährige war damals im Vertriebsaußendienst tätig.

Die Klage soll noch im Lauf der Woche bei einem Gericht in Brooklyn eingereicht werden. Sony BMG beharrt in dieser Angelegenheit auf dem Standpunkt, dass über die Kündigungen bei der Fusion einzig nach Leistungskriterien entschieden worden sei.

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