Recorded & Publishing

Ralph Siegel zum Sechzigsten – Komponist mit Leib und Seele

Viele Weggefährten, Künstler und Geschäftspartner feiern am 30. September mit Ralph Siegel. Sie alle genossen und genießen das Privileg, einen außergewöhnlichen Menschen, einen Workaholic, Kettenraucher und unerschöpflichen Komponisten, zu kennen. MusikWoche gratuliert.

“Manchmal wünscht man sich, noch einmal Kind zu sein – so unbeschwert am Klavier zu sitzen und von morgen zu träumen – vielleicht ein Komponist oder Sänger zu werden, dem die Menschen lauschen und zuhören.“ So blickt er zurück auf seine Anfänge, in einem Hochglanzheftchen, das er als Einladung zur Feier seines 60. Geburtstages verschickt hat und das mit Fotos seine bisherigen sechs Lebensjahrzehnte illustriert. Da sitzt der kleine Ralph Siegel am Klavier und freut sich, man darf vermuten, über die Musik, die er den Tasten entlockt. Denn Siegel war schon von Geburt an eingebunden in ein kreatives Umfeld, in dem er seine Fähigkeiten und Talente entwickeln und erproben konnte. Die Mutter Ingeborg „Sternchen“ Döderlein (1911 bis 1999) war bekannt als die „Leipziger Operetten-Fürstin“. Großvater Rudolf Siegel war Opernkomponist, Dirigent und Generalmusikdirektor in Krefeld. Vater Ralph-Maria Siegel (1911 bis 1972) galt als deutscher Schlagerkönig: Lieder wie die „Capri-Fischer“, „Ich hab noch einen Koffer in Berlin“ oder „O Mia Bella Napoli“ gingen ins Volksgut ein.

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